10. Bürgermeister-Landkreis-Tour gestartet – Thema „Jugendarbeit in den Gemeinden“

Alle zwei Jahre besucht der Kreisjugendring Passau (KJR) alle 38 Gemeinden des Landkreises und spricht über wichtige Themen der Jugendarbeit und deren Entwicklung.

Auftakt für die soeben gestartete Bürgermeister-Landkreis-Tour war in Neuhaus am Inn beim Sprecher der Bürgermeister des Landkreises Passau, Herrn Josef Schifferer sowie den Jugendbeauftragten und dem Verantwortlichen in der Gemeindeverwaltung. Kommunaler Jugendpfleger und Geschäftsführer Klaus Rühl und Kommunaler Jugendpfleger Roland Meier betonten bei diesem Auftaktbesuch die Bedeutung einer guten Kinder- und Jugendpolitik für ein funktionierendes Gemeindeleben.

Das Thema Kinder – und Jugendpolitik in den Gemeinden hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und stellt einen entscheidenden Baustein für die Familienfreundlichkeit einer Gemeinde dar. Gerade in Zeiten des demografischen Wandels gilt es ein knapper werdendes Gut pfleglich zu behandeln und so die Weichen für ein lebendiges Gemeinwesen auch in der Zukunft zu stellen.

Bis Dezember werden die beiden Jugendpfleger des KJR alle 38 Gemeinden im Landkreis Passau besuchen. Neben den jeweiligen Bürgermeistern sind auch die Jugendbeauftragten, geschäftsleitende Beamte, Kämmerer und andere mit dem Thema Jugendarbeit betraute Personen bei den Gesprächen anwesend.

Es werden verschiedenste Themenbereiche der Jugendarbeit besprochen. Abgeklärt wird der aktuelle Bestand an attraktiven Freizeitmöglichkeiten, z.B. Beachvolleyballplätzen, Bolzplätzen, Skateanlagen u.ä., aber auch um offene Jugendtreffs und die Förderung und Unterstützung der Jugendarbeit von Vereinen und Verbänden.

Viele dieser Informationen fließen in den vor zwei Jahren erstmals durchgeführten Kinder- und Jugendfreundlichkeits-Check ein. Damit entsteht ein Ranking der kreisangehörigen Gemeinden zur Frage  „Wie attraktiv ist meine Heimatgemeinde für die Jugend“.




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Der Kreisjugendring Passau lud die Jugendbeauftragten der Städte, Märkte und Gemeinden des Landkreises Passau zur Info-Veranstaltung ins Landratsamt Passau ein.
Die ehrenamtlich tätigen Jugendbeauftragten verstehen sich als Bindeglied zwischen Jugend und Politik, sind in ihrer Gemeinde Ansprechpartner in Sachen Jugend und oft Initiator, Organisator oder „Mädchen für alles was mit Jugend zu tun hat“.

Der KJR weiß um die große Bedeutung dieses wichtigen Ehrenamtes und unterstützt die Jugendbeauftragten bei ihrer Arbeit. Wichtige Informationen zukommen lassen, fachlich beraten, Tipps und Anregungen geben, aber auch die Möglichkeit, sich mit den anderen auszutauschen, sind Unterstützungsangebote seitens des KJR.
An diesem Abend wurde der Schwerpunkt auf eine gelingende Kinder- und Jugendpolitik in der Gemeinde gelegt. Dazu luden die Verantwortlichen des KJR Herrn Pletzer, Fachberater des Bayerischen Jugendrings, als Referenten ein. Herr Pletzer zeigte in einem ausführlichen Vortrag auf, was eine gelingende Kinder- und Jugendpolitik ausmacht und warum dies für eine moderne Gemeinde von enormer Bedeutung ist.
„Sie befinden sich in einem Konkurrenzkampf mit anderen Gemeinden“ veranschaulichte Herr Pletzer an diversen Beispielen. „Setzen sie sich mit der demographischen Entwicklung ihrer Gemeinde auseinander, die Zahlen und Prognosen stehen jedem zur Verfügung. Die richtigen Antworten darauf zu finden ist aktive Kinder- Jugend- und Familienpolitik.

In den letzten Jahren ist viel passiert in Richtung Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ausbau von Kindertagesstätten, der Krippenplätze, der Ganztagesschule“. Dies konnten die anwesenden Bürgermeister bestätigen, mit dem Hinweis „eine Gemeinde kann es sich heute auch nicht leisten hierbei den Anschluss zu verlieren“.
Diese gesellschaftliche Entwicklung wurde von einigen der Teilnehmer allerdings auch durchaus kritisch gesehen, was immer wieder zu Diskussionen an diesem Abend führte.
„Warum sollte sich ein junger Mensch für ihre Gemeinde als zukünftigen Heimatort entscheiden? diese Fragestellung in die aktuelle Gemeindepolitik zu tragen ist eine klassische Aufgabe eines Jugendbeauftragten“, hielt Herr Pletzer fest.
Daraus ergibt sich der Auftrag rauszufinden, was den jungen Mitbürgern wichtig ist. Die Antworten darauf sind zum Teil echte Überraschungen war sich Herr Pletzer sicher und zeigte die Ergebnisse eines Workshops mit Teilnehmern aus Bayern und Südtirol auf.
Bezahlbares Wohnen, Zusammenhalt und Freunde, aktive Bürgerbeteiligung, Gute, allen zugängliche Bildung, breites Freizeitangebot nannten die Teilnehmer als besonders wichtig und wünschenswert. Nicht allein die attraktiven Arbeits- und Ausbildungsplätze seien ausschlaggebend für den künftigen Heimatort. Die Menschen sind bereit auch längere Arbeitswege auf sich zu nehmen für einen Wohnort der ihren Bedürfnissen entspricht. Hier bieten sich Chancen für die Gemeinde, hier liegen ihre Möglichkeiten zur Gestaltung und Entwicklung.


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Jugendliche denken nachhaltig und entwickeln Recyclingkonzept

Während Billigmodemarken den Kleidungsmarkt und unsere Kleiderschränke überschwemmen und die Industrie zu „immer mehr kaufen“ animieren will, formiert sich seit einiger Zeit ein Gegentrend: Upcycling-  und  Recyclingideen, Flohmärkte und private Tauschpartys boomen. Dass dieser nachhaltige Trend nicht nur in größeren Städten Einzug hält, sondern nun auch in Fürstenzell gestartet werden konnte: dafür sind Jugendliche und junge Erwachsene verantwortlich. Gemeinsam mit den Faschingsfreunden Zellau e.V. und Jugendlichen aus dem Jugendtreff konnten die Gemeindejugendpflegerinnen Sandra Straube und Alexandra Kempinger am 14.10.17 den 1. Kleidertauschmarkt für Jugendliche und Erwachsene organisieren. Und das Konzept ging auf: ca. 60 Punktekarten konnten ausgegeben werden; rund 800 Kleidungsstücke, Accessoires und Schuhe für Frauen und Männer sämtlicher Konfektionsgrößen standen zur Anprobe bereit. Zusätzlich wurde ein großes Rahmen- und Cateringprogramm auf die Beine gestellt, für das mindestens 20 ehrenamtliche HelferInnen und Helfer (davon circa die Hälfte unter 18 Jahre) ihr Bestes gaben. Auch die „Shake-it-Bar“ des KJR war mit an Bord und servierte den Gästen alkoholfreie Cocktails. Auf einen Eintritt wurde bewusst verzichtet, was die Finanzierung des Projekts erschwerte, aber auch allen die Teilnahme ermöglichen sollte. Übrig gebliebene Kleidung wurde an die Rumänienhilfe Fürstenzell gespendet. Unser Fazit: eine tolle, vereinsübergreifende Aktion mit Zukunft, bei der Jugendliche und Erwachsene Hand in Hand gegangen sind.



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Anlässlich der Bundestagswahl 2017, organisierten die Gemeindejugendpflegerinnen Sandra Straube und Alexandra Kempinger eine Wahlparty mit buntem Programm im Fürstenzeller Jugendtreff. Wie wählt man richtig? Welche Parteien gibt es eigentlich und wie würde die perfekte Partei aussehen? Um das Politik-Chaos in den Köpfen der Besucher zu ordnen, gab es verschiedene Angebote. In Anlehnung an die bundesweit stattfindende U18 Wahl, hatten die Jugendlichen die Möglichkeit in die Wahlkabine zu gehen und dort ihr Kreuz zu machen. Vorher konnten sie unter anderem den Wahl-O-Mat ausprobieren und schauen, welche Partei ihren Vorstellungen am nächsten kommt. Besonders gut kamen jedoch die Gespräche mit den Politikern an. Die anwesenden Markträte standen den Gästen nicht nur für allgemeine politische Fragen zur Verfügung, sondern ließen auch die ein oder andere, lebhafte Diskussion entstehen. Außerdem probierte sich eine Gruppe von Jugendlichen an der „Gründung“ einer eigenen Wunschpartei aus. Die dadurch entstandene „DZP“ (die Zukunftspartei) präsentierte am Ende ein eigenes Wahlprogramm, welches bei den Zuschauern für Begeisterung sorgte. Eins ist klar – politisches Desinteresse sieht anders aus.


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„Alpen aktiv“ Abenteuerwoche – die Ferien der aufregenden Art
Für 6 Tage ging es auch diesen Sommer wieder für Jugendliche ab 13 Jahren mit dem Kreisjugendring Passau in Kooperation mit der kommunalen Jugendarbeit Regen zu einer Ferienaktion der besonders aufregenden Art. In den Salzburger Alpen erwartete die Jugendlichen Adrenalin pur bei der „Alpen aktiv“ Abenteuerwoche.
Im Salzburger Land angekommen, wurde zuerst gemeinschaftlich das Camp für die kommenden Tage errichtet bevor es zu einem ersten Kennenlernen kam und der Tag dann auch schon gemütlich beim gemeinsamen Kochen und Essen ausklingen konnte.
Am zweiten Tag startete die Gruppe bereits morgens mit einer Bergwanderung auf die Loferer Alm, ehe sie nach einer kurzen Mittagspause bereits zur ersten Raftingtour auf der Saalach aufbrach. Total begeistert von der ersten Schnuppertour beschloss die Gruppe den ganzen nächsten Tag mit Rafting zu verbringen. So hieß es am folgenden Tag gleich morgens „rein in den Neoprenanzug und rauf aufs Wasser!“ Am Nachmittag suchte man sich dann gleich auch noch einen Flussabschnitt mit wilderem Wasser um den Adrenalinpegel hochzuschrauben.
Ein weiteres Erlebnisprogramm der besonderen Art wartete dann am vierten Tag auf die Teilnehmer. Unter fachlicher Begleitung von Outdoor-Spezialisten stiegen die jungen Abenteurer in die Wiestalschlucht zum Canyoning ein. Ausgestattet mit Neoprenanzügen hatten die Jugendlichen bei ihrer „Wanderung“ durch die Schlucht diverse Sprünge bis zu einer Höhe von 9 Metern zu bestehen um ans Ziel zu kommen - definitiv nichts für schwache Nerven.
Nach soviel Abenteuer und freier Natur gönnten sich die jugendlichen Teilnehmer am fünften Tag einen Stadtausflug nach Salzburg. Mit viel Zeit zur freien Verfügung erkundeten die Jugendlichen die Stadt nach ihren Vorstellungen. Dieser gemütlichere Teil der Abenteuerwoche bildete dann auch schon den Ausklang, denn am nächsten Morgen musste das Camp dann auch schon wieder abgebaut werden und es ging zurück nach Passau. Doch ein Abenteuer dieser Art bleibt sicherlich auch noch weit nach den Ferien in allerbester Erinnerung.


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Die Sommerferien sind vorbei und damit hat auch das Ökomobil für dieses Jahr seine Tour durch den Landkreis Passau beendet. In fast allen Gemeinden machte das Ökomobil auch 2017 wieder Station und lud Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren ein, am umweltpädagogischen Programm, beim Spielen und Basteln teilzunehmen. Auch das Wetter spielte größtenteils mit, lediglich drei Termine mussten wegen Regen abgesagt werden. Durchschnittlich waren jeweils ca. 20 Kinder und Jugendliche anwesend und wurden von der Wildnispädagogin Magdalena Muckenthaler sowie drei bis vier ehrenamtlichen MitarbeiterInnen während des vierstündigen Programms betreut. Im Vordergrund stand die Vermittlung von ökologischen Zusammenhängen auf spielerische Weise. So wurde je nach Standort eine Waldrallye veranstaltet, im Bach gekeschert oder eine Wildkräutersuppe auf dem Solarkocher zubereitet. Auch das Basteln mit Naturmaterialien kam nicht zu kurz und bereitete den Kindern besondere Freude.

Nun macht das Ökomobil Winterpause und bereitet sich auf die Saison 2018 vor.

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Herrliches Wetter – eifrige Forscher/innen – großes Lob

Ein gelungenes Jubiläum konnte der Kreisjugendring Passau bei herrlichstem Wetter in der Burgruine Hilgartsberg feiern: Bereits zum 20. Mal konnten sich 30 junge Forscher/-innen gemeinsam mit dem Kreisarchäologen Herrn Wandling auf eine ereignisreiche Tour durch die Geschichte begeben.

Landrat Franz Meyer ließ es sich nicht nehmen die Verantwortlichen des KJR besonders dafür zu loben, dieses tolle Angebot für Kinder auszuschreiben. Der Erfolg gibt dem KJR recht und sowohl er als auch der Bürgermeister von Hofkirchen, Herr Wilhelm Wagenpfeil, waren begeistert vom Eifer der jungen Forscher/-innen. Auch der Vorsitzende des KJR Herr Bernhard Gruber freute sich, dass dieses Angebot ein Dauerbrenner für den KJR ist. Er bedankte sich besonders beim Kreisarchäologen Herrn Walter Wandling und seinem Helfer vor Ort Herrn Reinhard Baumgartner vom Hilgartsberger Burgverein.

Um das Jubiläum entsprechend zu würdigen waren auch die ersten Organisatoren des Archäologietages anwesend: KJR-Jugendpfleger und-Geschäftsführer Klaus Rühl sowie die damalige Jugendpflegerin Anne Waechter, die jetzt beim Bezirksjugendring Niederbayern arbeitet. Dem jetzigen Jugendpfleger beim KJR Roland Meier war damit eine besondere Überraschung für Herrn Wandling gelungen.

Bürgermeister Wilhelm Wagenpfeil hob die überregionale Bedeutung der Burgruine Hilgartsberg hervor und unterstrich auch die Wichtigkeit, die Geschichte für neue Generationen erlebbar zu machen, was bei diesem KJR-Angebot bestens gelingt.

Herr Wandling und Herr Baumgartner hatten für die jungen Teilnehmer/-innen eine große Menge an alten Werkzeugen und Gerätschaften zum Ausprobieren dabei, die von den Forscher/-innen begeistert begutachtet wurden. Herr Wandling betonte, dass in diesen vergangenen 20 Jahren verschiedene Grabungsstellen besucht wurden, aber Hilgartsberg hier eine besonders herausragende Rolle einnimmt. Auch Landrat Franz Meyer bekräftigte die Wichtigkeit dieser praktischen Möglichkeiten.

So freut sich der KJR auf noch viele weitere Archäologietage in den nächsten Jahren.



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KJR in Linz bei ARS Electronica

Im Rahmen des Ferienspaß des Kreisjugendring besuchte eine Gruppe junger Zukunftsforscher/-innen das Ars Electronica in Linz. Im Forschungslabor der Zukunft lernten die jungen Teilnehmer/-innen viel Neues kennen und konnten selber vieles ausprobieren. So konnten die jungen Forscher/-innen eigene Kreationen in einem 3D-Drucker erschaffen, Bilder in die Luft malen die auf einer Leinwand sichtbar wurden oder im Bild einer 3D-Animation umherwandelten. Die äußerst aufregende und erlebnisreiche Führung durch das Future-Lab war für viele sicherlich die Besonderheit in diesen Ferien. Zurück aus der Zukunft machte man auf dem Nachhauseweg einen Abstecher zu einem Motorikpark und einem Badesee um sich noch richtig austoben und baden zu können. Erschöpft von den vielen Eindrücken erreichten die Kinder Passau, wo sie gleich ihren Eltern die aufregenden Abenteuer des Tages berichteten. „Ein gelungener Ferientag“ waren sich die ehrenamtlichen Betreuerinnen des KJR einig.

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KJR mit allen Sinnen unterwegs im Xperium
Im Rahmen des Ferienspaß des Kreisjugendring machte sich eine Gruppe junger Forscher/-innen auf den Weg nach St. Englmar um dem Bayerwald Xperium einen Besuch abzustatten. In dem sehr kinderfreundlichen Museum kamen alle Sinne der jungen Forscher zum Einsatz. Bei der sehr kurzweiligen Führung konnten die Kinder die unterschiedlichsten Sinneserfahrungen wahrnehmen und erlebten wie einfach es beispielsweise ist das menschliche Auge zu täuschen oder in einer großen Seifenblase zu stehen. Ausreichend Zeit blieb den Teilnehmern dann auch noch um alles selbst auszuprobieren. Gestärkt nach einem Mittagspicknick unternahm man noch einen Ausflug zum Badesee, ehe die Kinder dann müde und mit reichlich Eindrücken versorgt von ihren Eltern in Empfang genommen wurden.

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Landrat Franz Meyer lud auf Initiative des Projektträgers Kreisjugendring Passau die Vertreter der teilnehmenden PäPiG-Gemeinden zu einem Austauschgespräch.

Das Passauer Modell PäPiG (Pädaogogisches Personal in Gemeinden) wirkt seit nunmehr sieben Jahren im Landkreis Passau. Das Modell sieht vor, dass kreisangehörige Gemeinden pädagogische Fachkräfte zum Zweck der Jugendarbeit in Stundenkontingenten beim KJR buchen können. Dieser begleitet das Modell fachlich und setzt, in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde, die Jugendarbeit vor Ort um.

Zu Beginn des Treffens zeigte Kreisjugendpfleger Roland Meier die erfolgreiche Entwicklung der letzten sieben Jahre auf. „Als sichtbarstes Zeichen infrastruktureller Erfolge sind die entstandenen 13 offenen Jugendtreffs zu nennen - vor dem Projekt waren es im ganzen Landkreis lediglich vier. Darüber hinaus entstand eine Vielzahl von Angeboten für die jungen Menschen, die es so nicht gegeben hätte, die aber den Heimatort für die Jugendlichen attraktiver machen“ so der Kommunale Jugendpfleger. Ein Meilenstein war sicherlich die PäPiG4Youth-Tour 2015. Ein Beteiligungsprojekt für junge Menschen, welches von den Gemeindejugendpflegerinnen durchgeführt wurde. Diese brachte Ergebnisse, die den Kommunalpolitikern als Handlungsansätze für eine aktive kommunale Kinder- und Jugendpolitik dienen. Einiges davon wurde bereits umgesetzt versicherten die anwesenden Bürgermeister. „Es war erfrischend, beeindruckend und ein starkes Signal zu erleben, wie Jugendliche in einer Gemeinderatssitzung für ihre Wünsche und Ziele einstehen“ schwärmte Ursula Berchthold, zweite Bürgermeisterin in Fürstenzell.


BGM Treffen

„Ziel des Treffens ist, das Modell PäPiG für die Zukunft fit zu machen. Dazu gehört auch aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen um Kontinuität und Planungssicherheit zu erhöhen“ regte Landrat Meyer den Austausch an. In einer Atmosphäre des Miteinanders konnten so Detailfragen rund um das Modell angesprochen und geklärt werden.

Landrat Meyer machte deutlich, dass der KJR zusammen mit dem Landkreis mit dem Modell PäPiG den Gemeinden ein Angebot macht, das in Niederbayern einzigartig ist und das es in ganz Bayern nur sehr wenige ähnliche Projekte gibt. „Darauf können wir stolz sein und ich kann den Gemeinden nur empfehlen sich am Modell zu beteiligen.“

Einig waren sich die anwesenden Kommunalpolitiker den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen und brachten dem Projektträger KJR gegenüber ihren großen Dank zum Ausdruck.

„Es ist ein Kooperationsmodell das nur zum Erfolg führt wenn wir alle zusammenarbeiten“ betonte abschließend Klaus Rühl als Geschäftsführer des KJR und hob noch einmal die Bedeutung des Miteinanders hervor. „Die Gemeinden sind für die Jugendarbeit vor Ort zuständig und wir unterstützen sie dabei gerne!“

Wildniscamp am Rannasee
„Natur pur“ hieß das Motto für eine Gruppe von Jugendlichen aus dem Landkreis Passau am ersten Augustwochenende. Die Gemeindejugendpflegerinnen des Kreisjugendrings ergänzten die Ferienprogramme ihrer Gemeinden mit diesem besonders erlebnisreichen Angebot. Um das Ganze so kostengünstig wie möglich anbieten zu können, gab es von den teilnehmenden Gemeinden selbst, finanzielle Unterstützung.
Ohne Anleitung aber mit viel Teamwork und bereitgestelltem Material, durften sich die Jugendlichen zunächst am Floßbau versuchen. Ein voller Erfolg, denn die „Titanic 2“ konnte schon nach wenigen Stunden in See stechen. Nach dieser schweißtreibenden Aktion und viel Badespaß dazwischen, konnte sich die Gruppe dann bei einem gemeinsamen Lagerfeuer noch einmal so richtig stärken, bevor der erste Tag dann bei einer Nachtwanderung mit Gänsehautgarantie ein Ende fand.
Am zweiten Tag, erwartete die Teilnehmer/-Innen, dann das Survival-Hauptprogramm. Rudy Müller und Claudia Barthmann von der Natur und Wildnisschule Bayerwald, nahmen die Jugendlichen mit auf eine Reise durch die Natur. In zwei Teams aufgeteilt, konnten diese sich am Bau eines Unterschlupfes im Wald versuchen. Die Bedingung: Wind- und Wetterfest sollte das Ganze sein. Die Gruppen schlugen sich richtig gut – um das Ganze zu perfektionieren, erhielten sie aber im Nachhinein noch wertvolle Tipps von den Experten. Nach einer Erfrischungspause mit selbstgemachten Wiesenkräuter-Smoothies und einem Picknick am See, folgten diverse Action-Spiele im Wald, bevor sich die Wildnisexperten bei einem abschließenden Lagerfeuer verabschiedeten.
Am letzten Abend, gab es dann für die Partyfreudigen noch eine Disco, bevor es am nächsten Morgen nach einem letzten gemeinsamen Frühstück wieder nach Hause ging. Ein Wochenende mit vielen neuen Eindrücken und vor allem auch vielen neuen Freundschaften.


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Piraten auf Donauinsel gelandet

Im Rahmen des Ferienspaß des Kreisjugendrings Passau (KJR) fand auch in diesem Jahr wieder die Piratenausbildung mit dem kleinen Donauschiff „Takatuka“ statt.
Für die 6- 12-jährigen Teilnehmer/-innen stand ein erlebnisreicher Tag unter Piratenflagge auf dem Programm. Von Passau aus ging es für die kleinen Nachwuchspiraten mit dem Bus nach Deggendorf und von dort aus mit der „Takatuka“, dem Boot des Bund Naturschutz, auf eine nahe gelegene Donauinsel. Hier hatten die Hobbyseeräuber die Gelegenheit die Geheimnisse der Donauauen hautnah zu erleben.
Zunächst stimmten sich die Teilnehmer/-innen mit einigen Spielen auf die bevorstehende Piraten-Ausbildung ein. Nachdem diese Probe bestanden war, setzte die Gruppe mit der „Takatuka“ auf die Insel über. Dort angelangt, verwandelten sich alle schließlich auch äußerlich in Piraten. Die Kostümierung rundete eine Portion Schminke ab.
Anschließend absolvierten die jungen Piraten, unter der Führung des Käpt’n samt seiner Crew, einen Parcours, bei dem alle Sinne angesprochen wurden. Die Runde erstreckte sich über die gesamte Insel. Dabei wechselten sich Bewegungs- mit Informationsstationen ab.
An den zahlreichen Informationsstationen erfuhren die jungen Entdecker durch eigenes Beobachten und Nachdenken, wo zum Beispiel der Biber zu Gange war, was er frisst und wo er wohnt, oder warum die Weide in der Aue wächst und wie sie der Mensch nutzt.
Da sich die Donaupiraten einen ganzen Tag auf der Insel aufhielten, galt es natürlich auch den Hunger zu bekämpfen. In guter Piratentradition wurde deshalb ein Lagerfeuer entfacht, an dem sie sich ihr Essen zubereiten konnten, bevor sie sich anschließend zum Baden in die Donaufluten stürzten.
Zum Abschluss wurde allen Kindern noch ein Zertifikat vom Käpt´n überreicht, in dem sie offiziell zu Piraten erklärt wurden. Ein erlebnisreicher und lange in Erinnerung bleibender Tag war wieder einmal viel zu schnell vergangen und der KJR freut sich, dass dieses alljährlich stattfindende Angebot nach wie vor so gut angenommen wird.




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Sichere Räume schaffen
In der Geschäftsstelle des KJR Passau fand ein Jugendleiterseminar zum Thema „Prävention sexueller Gewalt in der Jugendarbeit“ statt. Eine kleine Runde engagierter JugendleiterInnen aus Vereinen/Verbänden des Landkreises Passau zeigten großes Interesse an dem Thema und informierten sich darüber wie Prävention sexueller Gewalt in der Kinder- und Jugendarbeit umgesetzt werden kann. Neben den Fragen was sexuelle Gewalt genau bedeutet und was der Unterschied zwischen Grenzüberschreitung und Übergriff ist, wurden auch Opferzahlen, mögliche Folgen sowie Täterstrategien erläutert. Nicole Roth, Fachkraft für Prävention beim KJR stellte außerdem anschaulich dar wie man sein eigenes Handeln reflektieren und seine Vorbildfunktion bewusst wahrnehmen und ausüben kann. Sie beschrieb wie sichere Rahmenbedingungen zum Schutz vor sexueller Gewalt im Verein/Verband gestaltet werden können und präsentierte mögliche Vorgehensweisen im (Verdachts-) Fall. Verschiedene Übungen, z.B. zum Nähe-Distanz-Empfinden, viele Beispiele sowie der rege Austausch der TeilnehmerInnen über eigene Erfahrungen aus der Jugendarbeit rundeten den Abend ab. Nach dreieinhalb Stunden waren sich alle einig, dass es eine kurzweilige, gewinnbringende Veranstaltung war und es ein Qualitätsmerkmal guter Kinder- und Jugendarbeit ist, sich diesem Thema anzunehmen.

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Als fester Bestandteil im Programm des Kreisjugendrings hat sich die Familienbootstour etabliert. Bei der diesjährigen Bootstour waren die Familien im schönen Bayerischen Wald, nahe Viechtach, auf dem Regen unterwegs. Der sehr ruhige Streckenabschnitt zwischen Schnitzmühle und Höllensteinsee war gerade für ungeübte Paddler bestens geeignet. Nach einer kurzen technischen Einführung und dem Anlegen der Schwimmwesten starteten die Boote Richtung Höllensteinsee.

Das in der Region als „Bayerisch Kanada“ bezeichnete Gebiet präsentierte sich dabei von seiner besten und zum Glück auch trockenen Seite. Sattes Grün und schier „endlosen“ Wald vom Kanu aus zu erleben ist schon eine besondere Erfahrung, die stets für gute Stimmung bei den Teilnehmern sorgt.

Nicht nur die Kinder fanden es spannend mit ihren Eltern in einem Boot zu sitzen und dabei miteinander ans Ziel zu kommen. „Ein Tag mit vielen neuen Erfahrungen“, wie eine Mutter beim Ausstieg augenzwinkernd meinte.

Mit Geduld, viel Absprache und natürlich jeder Menge Spaß schafften es aber alle ihr Ziel, den Höllensteinsee „trocken“ zu erreichen.

Nach überstandenem Kanu-Abenteuer kehrte man noch gemeinsam ein, um sich zu stärken und den erlebnisreichen Tag miteinander zu beschließen. Dabei wurden noch eifrigst Erlebnisse ausgetauscht bevor man sich schließlich müde und erschöpft auf den Heimweg machte.


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Das Projekt zu Teamtraining und Gewaltprävention hat die Halbzeit erfolgreich erreicht. Seit April nahmen fünf Schulklassen aus dem Landkreis Passau an den Projekttagen teil, um ihre Klassengemeinschaft zu stärken und um möglicher Gewalt vorbeugend zu begegnen.


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Die beiden Pädagoginnen, Magdalena Muckenthaler und Nicole Roth, arbeiten mit viel Einfühlungsvermögen an den individuellen Zielen der jeweiligen Klasse, die zu Beginn von den SchülerInnen selbst formuliert werden. An zweieinhalb Tagen heißt es erlebnisorientiert zu lernen, sich mit seinen MitschülerInnen auseinander zu setzen, gemeinsame Lösungen zu erarbeiten, Verantwortung zu übernehmen, eigene Stärken zu erkennen etc. Selbstverständlich kommt auch der Spaß dabei nicht zu kurz. Immer wieder wird das Erlebte mit den SchülerInnen aufgearbeitet, so dass der Sinn der Übungen verstanden und in den Alltag übertragen werden kann.

 

„Jungen Menschen sind die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. Sie sollen an den Interessen junger Menschen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden, sie zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen und hinführen. So lautet der gesetzliche Auftrag der Jugendarbeit (§ 11 SGB VIII)
Engagierte junge Menschen im Landkreis Passau füllen diese Ideale mit Leben. Zwei dieser Engagierten hat die Redaktion der Passauer Neuen Presse nun besucht um herauszufinden was diese Menschen antreibt und wie ihr Engagement in der Praxis aussieht. Zu lesen war das Ergebnis in der Ausgabe der PNP vom 17. Juni. Den ganzen Artikel finden Sie hier:
Engagiert

Betreuerschulung im Jugendzeltdorf am Rannasee

 Auch dieses Jahr trafen sich wieder junge, engagierte Menschen aus dem Raum Passau mit dem Pädagogenteam des Kreisjugendring Passau zu einer dreitägigen Betreuerschulung im Jugendzeltdorf des KJR am Rannasee.
Damit die jungen Ehrenamtlichen bei den zahlreichen Sommeraktionen, wie, Kinder- und Jugendfreizeiten, Tagesfahrten und dem Ökomobil des KJR als BetreuerInnen mitwirken können, ist diese Schulung im Vorfeld notwendig und sinnvoll.
Das Wochenende setzte sich zusammen aus theoretischen Blöcken und praktischen Übungen, wie z.B. Kooperations-, Interaktions- und Großgruppenspiele.
Um die künftigen Ehrenamtlichen auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorzubereiten vermittelte Kreisjugendpfleger Roland Meier viel Wissenswertes zu den Themen Aufsichtspflicht, Gruppendynamik und Tipps zum Umgang mit schwierigen Situationen im Betreueralltag. Darüber hinaus wurde sich dem Thema „Prävention sexueller Gewalt – verbesserter Kinderschutz“ gestellt.

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Ein weiterer Schwerpunkt war die Praxis-Qualifizierung für die Einsätze beim Ökomobil und den Freizeitmaßnahmen. Dazu wies die Wildnispädagogin Magdalena Muckenthaler die künftigen Betreuer in verschiedene Methoden der Umwelt- und Erlebnispädagogik ein. Um den Kindern und Jugendlichen künftig auch ein tolles Freizeitprogramm anbieten zu können, ist es natürlich unerlässlich viele Methoden und Spiele als Betreuer in Petto zu haben. Um diese dann auch richtig gut zum Einsatz bringen zu können sollte man sie selber mal durchspielen, waren sich die Teilnehmer einig und schlüpften mit großem Eifer in die Rolle der Kinder. Spielen, spielen, spielen lautete also das Motto des Praxisblocks.
Nach diesem ereignis- und lehrreichen Wochenende sind die BetreuerInnen fit für die Saison 2017. Mit neuen Impulsen und Anregungen für die Aktionen des KJR ausgestattet fiebern sie bereits ihren ersten Einsätzen entgegen.

Über 20 TeilnehmerInnen absolvieren erfolgreich den Spielmobil-Einsatzleiter-Kurs des Kreisjugendrings Passau.

Spielmobilkurs
Ohne entsprechende Kenntnisse kann der Spielmobil-Anhänger, ein fahrender Spielzeugladen mit tollen Spielgeräten, nicht ausgeliehen werden. Aus diesem Grund bietet der Kreisjugendring jedes Jahr wieder einen Einführungskurs in die Spielmobilarbeit an. Unter der Anleitung des Theater- und Spielpädagogen Gerhard Bruckner von Theater EigenArt haben diesmal 22 TeilnehmerInnen erfolgreich diesen Einführungskurs absolviert.
Was ist der Grundgedanke des Spielmobil-Anhängers, wie leite ich einen Spiele -Einsatz, welche Spiele eignen sich für was, was muss ich beachten, wie steht es mit der Aufsichtspflicht, etc. All diese Punkte waren auch in diesem Jahr wieder Thema bei dem Spielmobil-Crashkurs.
Darüber hinaus konnten die TeilnehmerInnen zunächst selbst in die Rolle der Kinder schlüpfen und einen angeleiteten, exemplarischen Einsatz des Spielmobil-Anhängers mitmachen. Denn was man selbst praktisch ausprobiert hat, das kann man auch leichter weitervermitteln.
Mit dem am Ende erhaltenen Zertifikat, das die TeilnehmerInnen als „SpielmobilerInnen“ im Landkreis Passau ausweist, können sie sich nun vom Kreisjugendring Passau den Spielmobil-Anhänger ausleihen.
Somit steht nichts mehr im Weg, um die Spielplätze und Spielfeste in den Heimatgemeinden mittels eines Einsatzes des Spielmobil-Anhängers in ein Wunder- und Abenteuerland zu verwandeln.
Jung trifft Alt – Generationenprojekt mit PäPiG in Fürstenzell

Jung trifft Alt
Zusammenkommen, Berührungsängste abbauen und etwas für die Gemeinschaft tun, so lauten die Ziele der Jugendlichen, die im November 2016 bei einer Besprechung im Jugendtreff Blue Slide entstanden. Zusammen mit Gemeindejugendpflegerin Sandra Straube, dem Altenheim Abundus und des Seniorenbeirats der Gemeinde konnte damit der Grundstein für „Jung trifft alt“ geschaffen werden. Ein Projekt, bei dem regelmäßig offene Treffen organisiert werden die den zwanglosen Kontakt von Jung und Alt ermöglichen. Am Sonntag, den 23.04.17 fand bereits das zweite Treffen im Abundus statt, bei dem Jugendliche und Senioren im Alter von 17 – 95 Jahren zusammenkamen. Bei einem offenen Spielenachmittag lernten die Jugendlichen Bingo spielen, die Heimbewohner konnten sich im Anschluss an „Activity“, einem beliebtem Brettspiel aus dem Jugendtreff, ausprobieren. Beide Seiten begegneten sich mit großer Offenheit und Kreativität, was erste Unsicherheiten im Umgang miteinander schnell verschwinden ließ und eine erste Annäherung möglich machte. Für die Senioren eine dankbare Abwechslung zum Alltag, für die Jugendlichen eine spannende neue Erfahrung, denn der Großteil der Jugendlichen war vorher noch nie in einem Altenheim und hat eher wenig Kontakt mit alten Menschen.

Das nächste Treffen wird voraussichtlich im Sommer stattfinden, wer gerne dabei sein möchte soll sich bitte bei Gemeindejugendpflegerin Sandra Straube 0160/90528106 melden.
Ein voller Erfolg war auch dieses Jahr wieder der Cocktailmixkurs des Kreisjugendrings Passau. Im zweistündigen Kurs erklärte die erfahrene Shake it Bar-Teamleiterin Katrin Raab den Teilnehmern alles rund um den Betrieb der Shake it Bar: Von der Arbeitsplatzgestaltung über Hygienebedingungen bis hin zum Mixen und Anbieten der leckeren alkoholfreien Cocktails auf verschiedensten Veranstaltungen. Gut gelaunt wurden die, eigens für den KJR kreierten, Cocktails gemixt: cremig, süß, erfrischend oder fruchtig, säuerlich und exotisch – die Barmixer haben sie nun alle drauf! Deshalb kann auch dieses Jahr die Shake it Bar wieder mit neu ausgebildeten Barkeepern durch den Landkreis Passau touren und Partygäste „aufmischen“.

shake it

Die Shake it Bar mit ihren alkoholfreien Cocktails stellt eine gelungene Alternative zu alkoholischen Angeboten dar und setzt ein Highlight bei den unterschiedlichsten Festen und Feierlichkeiten, z.B. Abschlussbälle, Vereins-, Schul-, und Gemeindeveranstaltungen, Festivals, Konzerte, etc.
Gute Idee! – Miteinander Begegnung gestalten. Gute Idee

Der Kreisjugendring Passau hat 2016 das neue Projekt Gute Idee! zur Förderung interkultureller Begegnungsarbeit in sein Angebot aufgenommen.

Die aktuelle Fluchtsituation war der Anlass dazu ehrenamtlich Tätige in ihrer Arbeit bei der Integration von Geflüchteten zu unterstützen. Weitere Ziele des Projekts sind u.a. kulturelle Verständigung ermöglichen, Berührungsängste abbauen, Austausch schaffen, ehrenamtliches Engagement würdigen und fördern.

Jede volljährige Person, die einer Jugendgruppe, Initiative oder Vereinigung im Landkreis Passau angehört und sich ehrenamtlich für geflüchtete Menschen engagiert ist berechtigt einen Förderantrag zu stellen, um für verschiedene Formate, die sich mit dem Thema „interkulturelle Begegnung“ befassen eine Defizitdeckung zu erhalten.

Im Jahr 2016 konnten bereits ehrenamtliche Initiativen im Landkreis Passau finanzielle Unterstützung durch den Kreisjugendring Passau erhalten. Das Projekt Gute Idee! wird auch im Jahr 2017 fortgeführt.
Nähere Infos zu den Förderbedingungen finden Sie im Bereich Präventionsarbeit!
„...Noch am selben Abend stellt Coco die Pics ins Netz. Auf einem Bild ist Luk ganz groß abgebildet – sie markiert ihn mit dem Namen „Missgeburt“. Innerhalb kurzer Zeit erscheinen 20 „Gefällt-mir-Daumen“ und einige Kommentare, die alle in eine ähnliche Richtung tendieren. Z.B. „ja du Opfer“, „lol“, etc. Luk versucht den Kommentaren noch etwas hinzuzufügen, wird aber von immer fieseren Posts fertig gemacht. Das Blöde ist auch, dass Coco und die anderen Cliquenmitglieder jeweils wenigstens 160 Freunde haben. Das Bild und die Kommentare machen also die ganz große Runde. ...“

Planspiel

Dieses Szenario beschreibt einen Teil der Ausgangsgeschichte des Planspiels „Bloßgestellt im Netz“, das von der Aktion Jugendschutz Landesstelle Bayern e.V. herausgegeben wird. So ähnlich kann eine Situation in der Realität aussehen. Um Cybermobbing unter Jugendlichen vorzubeugen, bietet der Kreisjugendring Passau das Planspiel allen Jugendgruppen und Schulen im Landkreis Passau an.

„Es gehört zur Lebenswelt der Jugendlichen online zu sein und sich digital zu vernetzen. Instagram, WhatsApp, Snapchat & Co. sind aus ihrem Alltag nicht mehr wegzudenken. Mittels Smartphone und Laptop verabreden sie sich, chatten und spielen sie, teilen sie Fotos und Videos“ weiß die KJR-Projektpädagogin Nicole Roth. „Neben vieler Vorteile birgt das Netz aber auch Gefahren, wie u.a. Cybermobbing, für die jungen UserInnen.“ Das zeigt auch die aktuelle JIM-Studie - Jugend, Information, (Multi-) Media des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest. 19 Prozent der Zwölf- bis Neunzehnjährigen gaben dort an, dass schon mal falsche oder beleidigende Sachen per Handy oder übers Internet über sie verbreitet wurden.

„Der KJR möchte Unterstützung leisten, um Jugendliche für die Folgen der unüberlegten Datenweitergabe im Netz zu sensibilisieren und ihre Handlungskompetenz zu erweitern. Cybermobbing ist Mobbing – und damit eine Form von realer psychischer Gewalt.“ Der KJR Passau sieht es als Notwendigkeit an Präventionsangebote durchzuführen, um Selbstverantwortlichkeit und respektvollen Umgang miteinander - auch im Netz - zu fördern. Problemen wie Cybermobbing kann somit vorgebeugt werden.

Bei „Bloßgestellt im Netz“ erfahren die Jugendlichen welche Dynamik sich durch Beschimpfungen, unbedachte Kommentare und Klicks im Netz entwickeln kann. Sie erleben dabei die Komplexität einer Cybermobbing-Situation und wie schwierig es ist sie zu lösen. Während der sozialpädagogisch geleiteten Nachbereitung des Planspiels durch Nicole Roth erarbeiten die Jugendlichen was sie tun können, wenn sie mitbekommen, dass jemand von Cybermobbing betroffen ist. Außerdem erhalten die TeilnehmerInnen Tipps wie sie sich selbst vor Attacken im Netz schützen können und Hinweise zu rechtlichen Fragestellungen nachdem die Frage was Cybermobbing überhaupt genau ist geklärt wurde.

Am Ende des Planspiels sollen die Jugendlichen in der Lage sein, im Netz umsichtig zu handeln, nicht zuletzt dadurch, dass sie eine erwachsene Vertrauensperson auf das Geschehen aufmerksam machen. Der abschließende Rat von Nicole Roth an alle TeilnehmerInnen ist stets: „Erst denken, dann klicken!“.
Kreisjugendring fördert mit Co-Leiterschulung das ehrenamtliche Engagement Jugendlicher im Landkreis

Vor kurzem lud das Pädagogenteam des Kreisjugendring zum widerholten Male, zur Co-Leiterschulung in ihrer Geschäftsstelle in Fürstenzell. Engagierte Jugendliche aus den offenen Jugendtreffs der Gemeinden Fürstenzell, Pocking, Hauzenberg, Bad Griesbach und Salzweg fanden sich daraufhin zusammen um sich zu Co-LeiterInnen ausbilden zu lassen.
Diese Ausbildung soll es den jungen Erwachsenen in Zukunft ermöglichen, den Jugendtreff ihrer Gemeinde an zusätzlichen Tagen selbständig zu öffnen. Da dies natürlich eine große Verantwortung birgt, ist es nötig die Jugendlichen dafür hinreichend zu schulen und zu fördern.
Der Tag bestand aus theoretischen Blöcken aber auch aus praxisbezogeneren Übungen, wie z.B. Rollenspielen und Kurzfilmanalysen.
Um angemessen auf diese verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet zu sein wurde den Jugendlichen durch den kommunalen Jugendpfleger Roland Meier und die Gemeindejugendpflegerin Alexandra Kempinger viel Wissenswertes aus den Bereichen Struktur und Finanzierung eines Jugendtreffs, sowie Rechte und Pflichten eines Co-Leiters nähergebracht.
Aber auch handlungsbezogene Themen kamen nicht zu kurz, aufgelockert durch Gruppenarbeiten, Kurzfilmen und andere spielerische Lernformen, erarbeiteten die Jugendlichen gemeinsam welche Schwierigkeiten und Probleme die Arbeit im Jugendtreff mit sich bringt und wie diese gelöst werden können. Ebenfalls behandelt wurden Themen wie: Was muss eine Co-Leitung mitbringen, welche Charaktereigenschaften sind hilfreich, und welche Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden. Als besonderes Highlight durfen die Jugendlichen außerdem unter Anleitung von Gemeindejugendpflegerin Sandra Straube in die Rolle von Jugendtreffleiter und Besucher schlüpfen um im Rollenspiel Problemsituationen durchzuspielen und gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen.


CoLeiterschulung


Lernen, viel Praxisbezug und sich selbst ausprobieren, war also das Konzept dieser Schulung, die die Jugendlichen nun gestärkt und mit viel neuem Wissen im Gepäck in ihre neue Rolle entlässt. Als nächstes können nun die letzten Schritte gemacht werden um die Jugendlichen in ihren Treffs einsetzen zu können.
Auch 2015 hat der Kreisjugendring wieder erfolgreich das Präventionsprojekt Klasse Team 2.0 im Jugendzeltdorf am Rannasee durchgeführt. An den Projekttagen nahmen dieses Jahr insgesamt sieben Schulklassen aus dem gesamten Landkreis teil.

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Ziel von Klasse Team 2.0 ist es, die Klassengemeinschaft zu stärken und möglicher Gewalt präventiv zu begegnen. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen setzen die beiden Pädagogen dabei auf erlebnisorientiertes Lernen und arbeiten immer wieder das von den jungen Teilnehmern Erlebte auf, so dass diese auch den Sinn der Übungen verstehen und das Erfahrene auch in Zukunft anwenden können.

Um den wachsenden Nachfragen zumindest ein Stück weit gerecht zu werden, wird der Kreisjugendring im kommenden Jahr acht Termine für Klasse Team 2.0 zur Verfügung stellen können.
Taten statt Worte ließen Jugendliche aus Fürstenzell sprechen und halfen im Rahmen der Gemeindejugendpflege spontan im Flüchtlingszelt am Bahnhof Passau mit. Dass Aktionen wie diese durchaus das persönliche Meinungsbild beeinflussen, zeigt sich auch an den nachfolgenden Statements…danke an euch!

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Auch dieses Jahr veranstaltete der Kreisjugendring Passau (KJR) wieder ein gut aufgestelltes Ferienprogramm an dem über 200 Kinder und Jugendliche teilgenommen haben. Egal ob Wanderritt, Erlebniscamp oder Sprachreise, stets war für ein abwechslungs- und erlebnisreiches Programm mit vielen neuen Erfahrungen gesorgt.
Kreisjugendring Passau | Passauer Str. 31 | 94081 Fürstenzell